England (Civ6): Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 16. Juni 2026, 19:27 Uhr
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Dieser Beitrag befasst sich mit England, wie es in Civilization VI vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe England. |
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Britisches Museum
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| Anführer | ||
| Victoria I. (Imperial) Victoria I. (Dampfzeitalter) Eleonore von Aquitanien Elizabeth I. | ||
| Spezial | ||
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| Spezialbezirk: | ||
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Grundspiel | ||
Civilopedia
In der Antike lag Britannien an der Peripherie der zivilisierten Welt. Julius Cäsars Landung in Britannien im Jahr 55/54 v.Chr, galt damals als waghalsige Reise in das Unbekannte. Nach der Eroberung der Insel durch die Truppen des römischen Kaisers Claudius im Jahr 43 blieb Britannien 400 Jahre lang römische Provinz. Die Römer bauten Städte, Straßen und riesige Badehäuser, deren Ruinen die Zeiten überdauert haben. Nach dem Untergang des Römischen Reichs setzten Mitte des 5. Jahrhunderts erste Siedler nach England über. Diese wurden sofort von einem britischen Stammesführer rekrutiert, um dessen Königreich gegen die Pikten und die Schotten zu verteidigen. Die ersten Söldner entstammten drei verschiedenen Volksstämmen - den Angeln, den Sachsen und den Jüten - die sich an der Küste Nordwestgermaniens angesiedelt hatten und schließlich die alte Ordnung auf den Kopf stellten. In der Folgezeit stand das Land unter der Herrschaft rivalisierender Königreiche. Das erste politische Gebilde, das den Namen "England" verdiente, entstand, als das Königreich Wessex die Insel im Kampf gegen die Dänen und Wikinger im 9. Jahrhundert erstmals unter einem Banner vereinte. Doch die englische Vorherrschaft war nur von kurzer Dauer: Nach der Eroberung durch die Normannen (1066) musste sich England dem fränkischen Adel beugen, der schließlich auch den Feudalismus einführte.
Die Invasion der Normannen führte zu einer neuerlichen kulturellen und politischen Umorientierung Britanniens, da die Eroberer viele Elemente der römischen Kultur, die während der Besetzung durch die Germanen verloren gegangen waren, wieder einführten. Die englischen Normannen sorgten schließlich auch für die Entstehung einer rein britischen Königslinie, dem Haus Plantagenet. In den 300 Jahre später stattfindenden Rosenkriegen zwischen den Angehörigen der Plantagenet-Nebenlinien York und Lancaster wurde der legitime Thronanspruch zum vorerst letzten Mal ausgefochten. Als Heinrich Tudor, Graf von Richmond, 1485 zum König gekrönt wurde, nachdem Richard III. aus dem Hause York auf dem Schlachtfeld gefallen war, hätten wohl nur wenige Engländer vermutet, dass damit eine 118 Jahre währende Regentschaft des Hauses Tudor beginnen sollte. Elisabeth I. (1558-1603) erwies sich als die rührigste Monarchin dieser Abstammung. Ebenso wenig wie 1485 hätten Beobachter im Jahre 1558 wohl vorhersehen können, dass dem Königreich trotz der sozialen und politischen Zerrissenheit und der internationalen Niederlagen der vergangenen Jahrzehnte ein weiteres glorreiches Zeitalter bevorstehen sollte: Ausgelöst durch Elisabeths Regentschaft waren die nächsten 200 Jahre der britischen Geschichte von kundschafterischen Erfolgen, Kolonisierungsbestrebungen sowie künstlerischer und intellektueller Fortentwicklung geprägt. Als Elisabeth, auch die "jungfräuliche Königin" genannt, starb, ohne Kinder zu hinterlassen, bot das Parlament die Krone ihrem nächsten Blutsverwandten Jakob VI. von Schottland an. Dieser bestieg schließlich als Jakob I. den englischen Thron (1603-1625) und begründete die Dynastie der Stuarts. Allerdings regierten die Stuarts meist glücklos. Karl I wurde während des englischen Bürgerkrieges von Aufständischen gefangen genommen und hingerichtet. Während der "Glorious Revolution" im Jahr 1688 wurde mit Jakob II. schließlich der letzte männliche Stuart auf dem britischen Thron gestürzt. Doch trotz aller Probleme verschmolzen England und Schottland mit dem Act of Union im Jahr 1707 zum "Königreich Großbritannien".
Das britische Empire entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer bedeutende See- und Handelsmacht. Während des 18. und 19. Jahrhunderts nutzte das Königreich jeden Krieg, an dem sich seine Soldaten (die so genannten Rotröcke) beteiligten, für die Vergrößerung seiner Kolonialmacht. Besonders wichtig waren dabei der Siebenjährige Krieg und die Napoleonischen Kriege. Um 1820 umfasste die Gesamtbevölkerung des britischen Reichs 200 Millionen Menschen, 26%% der Weltbevölkerung, was den Einfluss und das Ansehen der Krone und des Landes förderte. Für die Privilegierten bedeutete die viktorianische Ära unter der Führung der langjährigen Premierminister Gladstone und Disraeli eine Zeit der Selbstgefälligkeit. Kein Wunder. Schließlich war das britische Empire, das zu jener Zeit Australien, Neuseeland, Indien sowie weite Teile Afrikas und Kanadas umfasste, tatsächlich ein Reich, in dem "die Sonne niemals unterging".
Doch der "lange Sommer des Friedens" fand mit dem Blutbad von Flandern ein jähes Ende. Die Briten hatten zwar weniger Verluste zu beklagen als die Franzosen und mussten auch keinen politischen Umsturz fürchten, dennoch erschütterte der 1. Weltkrieg das Land stärker als jede andere europäische Macht. Auch bildete er die Basis für einen sozialen und wirtschaftlichen Umbruch: Die Pfeiler der industriellen Fortentwicklung, wie z.B. der Kohlebergbau und der Schiffbau, auf denen der britische Wohlstand gründete, verarmten oder waren schlicht überflüssig geworden. Nur langsam entwickelte Großbritannien neue Wirtschaftszweige, wie die Chemie-, Elektronik- und Automobilindustrie. In der Nachkriegszeit konzentrierte sich die britische Außenpolitik lange Zeit auf die Rehabilitation Deutschlands, während die Inlandspolitik ihr Augenmerk auf die Institutionalisierung des Sozialismus richtete, um den Missständen im Land entgegenzuwirken. Diese Ambitionen standen allerdings im Konflikt mit der Politik Frankreichs - ein Bruch zwischen Großbritannien und seinem Alliierten aus Kriegszeiten war unvermeidlich. Frankreich geriet in die Isolation, was mit dem Aufstieg Hitlers in den 30er Jahren verheerende Konsequenzen für Europa haben sollte. Großbritannien stand am Ende des Krieges zwar auf der Seite der Sieger, konnte jedoch die fortschreitende Dekolonisation der 50er und 60er Jahre nicht verhindern. Und obwohl die Briten einen hohen Lebensstandard wahren konnten, setzte sich die Stagnation der britischen Wirtschaft auch in den 60er und 70er Jahren fort. Erst Margaret Thatcher (1979-1990) beendete den Sozialismus in Großbritannien: Sie erließ eine Reihe von Gesetzen zur Entstaatlichung nahezu aller Industriezweige, die die Labour-Partei in den 40er Jahren in Staatsbesitz gebracht hatte. Mit dem Versprechen "Wir werden als neue Labour-Partei regieren" übernahm die 1997 gewählte Blair-Regierung zwar einige von Thatchers außenpolitischen Strategien, setzte aber auch Wirtschaftsreformen durch, wie sie es in ihrer Grundsatzerklärung versprochen hatte. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch terroristische Gruppen arbeitet Großbritannien im Kampf gegen den Terrorismus heute eng mit den USA und anderen Nationen zusammen.
Victoria I.
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Victoria I. (Imperial) | ||
| Einzigartige Fähigkeit | ||
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Pax Britannica
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| Zivilisationen & Spezialeinheit | ||
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| Agenda | ||
Nie untergehende Sonne
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| Religion | ||
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| Diplomatiebildschirm | ||
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Victoria I. (Imperial) im 3D-Diplomatiebildschirm | ||
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Grundspiel | ||
Mit Gottes Güte Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland, Verteidigerin des Glaubens, Kaiserin von Indien
Man sollte andere niemals seine (sehr natürlichen und gewöhnlichen) Gefühle zeitweiligen Zorns und Unbehagens sehen lassen.
Bevor sie mit Prinz Albert verheiratet war, die Mutter von neun Kindern und Großmutter von 42 Enkeln wurde (wodurch das Haus Windsor letztendlich mit beinahe jeder Monarchie in Europa verwandt war) und Großbritannien und sein Reich 63 ereignisreiche Jahre lang regierte, wurde die junge Victoria als voraussichtliche Erbin bereits in jungen Jahren auf den Thron vorbereitet. Sie sollte ihre Kindheit als "ziemlich melancholisch" beschreiben. Ihre Mutter war extrem beschützend und Victoria wurde isoliert von anderen Kindern unter dem "Kensington-System", einem komplexen Satz aus Regeln und Protokollen für jede Verhaltensfacette, erzogen. Sie durfte niemanden kennenlernen, der als "unerwünscht" erachtet wurde (was in den Augen ihrer Mutter so gut wie jeder war).
Es war keine Überraschung, dass die intelligente junge Frau - sie war von Privatlehrern im Palast, den sie nur sehr selten verließ, äußerst gut ausgebildet worden - die ganzen Regeln verspottete. Als sie volljährig wurde, bat sie ihren Vater, den König, um zwei Dinge: dass sie jeden Tag eine Stunde für sich bekäme, ohne ihre Anstandsdamen, und dass ihr Bett aus dem Zimmer ihrer Mutter entfernt würde und sie ein eigenes Schlafzimmer erhielte. Im Mai 1836 wurde sie Albert vorgestellt, Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, einem von vielen Verehrern. Sie interessierte sich sehr für ihn allein, wie sie ihrem Onkel, König Leopold von Belgien, schrieb, der sie einander vorgestellt hatte, um ihm "für die Aussicht auf großes Glück ... in der Person des guten Albert" zu danken. Doch da sie erst 17 Jahre war, verwarf sie jeden Gedanken an eine Heirat.
Großbritannien wurde nur durch Victorias 18. Geburtstag im Mai 1837 vor einer höchstwahrscheinlich unglückseligen Regentschaft unter ihrer Mutter und deren Liebhaber, dem ehrgeizigen Sir John Conroy (eine von König William gefürchtete Möglichkeit, der verkündete, dass er nur so lange leben wollte, bis Victoria alt genug sei, um zu regieren) gerettet. Ihr Vater starb weniger als einen Monat später und sie wurde Königin von Großbritannien. Eine ihrer ersten Amtshandlungen war es, Conroy aus ihrem Umfeld zu verbannen und alle persönlichen Verbindungen zur Königinwitwe zu unterbinden. Albert kehrte nach London zurück, um seine Freundschaft zu Victoria zu erneuern; sie wurden fünf Tage später auf Schloss Windsor im Oktober 1839 getraut. Was immer er für Fehler hatte, er hatte eine stabilisierende und entspannende Wirkung auf Victoria, die zudem auf intellektuellem Niveau von seinem Glauben an Sozialreformen und "moderne" Innovationen angetan war.
Man könnte Victorias lange Amtszeit als eine Litanei von Kriegen an fernen Orten betrachten: die Anglo-Afghanischen Kriege, die Opiumkriege, die Sikh-Kriege, die Xhosa-Kriege, die Birmanen-Kriege, der Krimkrieg, der Perserkrieg, der Indische Aufstand von 1857 (der ihr den Titel "Kaiserin" einbrachte), die Aschanti-Kriege, Zulu-Kriege, zwei Burenkriege, den Mahdi-Aufstand und neben anderen militärischen Abenteuern noch der Boxeraufstand. Die Realität der Pax Britannica bedeutete viel Blutvergießen. Also überließ sie stattdessen diese ganzen Torheiten ihren vielen Premierministern und dem Parlament, während sie ihre Tage mit ihren eigenen Interessen verbrachte ... wiederholte Schwangerschaften und, auf Alberts Drängen hin, soziale Reformen für die unteren Klassen.
England litt an allen Krankheiten (und noch ein paar mehr) einer Industriegesellschaft, und die von Victoria und Albert verkörperte Krone übernahm die Führung darin, sich dieser anzunehmen. Einige glaubten an die Philosophie der Selbsthilfe, durch die sich die Benachteiligten selbst von dem "heilten", an was auch immer sie litten, ob nun Alkohol, Drogen oder Armut. Aber viele glaubten, dass die Regierung und/oder die Reichen versuchen sollten, das Leben der Massen zu verbessern. In ganz England wurden Hunderte von wohltätigen Stiftungen gegründet, von denen viele Victorias und/oder Alberts Namen trugen. Soziale "Experimente" wie Robert Owens' utopische Gesellschaften wurden gestartet. Autoren wie Dickens und Thackeray machten auf die missliche Lage der Arbeiterklasse aufmerksam. Da die britische Königsfamilie immer noch einen gewissen Einfluss auf Staatsangelegenheiten hatte, auch wenn es nur der Einfluss auf die allgemeine Meinung war, äußerte sich Victoria zu solchen Reformen wie dem Elementary Education Act (kostenlose Schulbildung für jedes Kind bis zum 10. Lebensjahr) und dem Matrimonial Causes Act (ein Gesetz, dass die Scheidung zu einer rechtlichen statt einer religiösen Angelegenheit machte, und es einer Frau ermöglichte, anschließend die volle Kontrolle über ihre eigenen Zivilrechte und Finanzen zu erlangen).
In der Zwischenzeit färbte Alberts Interesse an Wissenschaft als Weg zur Verbesserung des Lebens des Volkes, was viele der Dilettanten der oberen Klasse teilten, die etwas Unterhaltsames zum Zeitvertreib suchten, auf Victoria ab. Die Krone ermutigte und finanzierte sogar manchmal die ganzen britischen Abenteurer, die durch die Welt bummelten, Berge bestiegen, Wüsten und Dschungel durchquerten, exotische Tiere töteten oder sammelten, bei eingeborenen primitiven Stämmen lebten und ganz allgemein ihre Nasen in alles Mögliche steckten. Rationalismus war weit verbreitet und selbst Victoria war neugierig, ob Technologie die soziale Ordnung retten und den moralischen Verfall aufhalten könnte. Tausende kamen, um die Ausstellungen in der Royal Horticulture Society, der Londoner Royal Society, der Akademie der Wissenschaften des Vereinigten Königreiches für die Naturwissenschaften, und der Londoner Industrieausstellung (1851, die erste "Weltausstellung") zu besuchen. Auf der praktischen Seite führte der "Große Gestank von 1858" die Krone dazu, die größte technische Errungenschaft des viktorianischen Englands zu finanzieren: eine Kanalisation in London.
Im Dezember 1861 starb Prinz Albert an Typhus. Es brach der mürrischen und stoischen Victoria das Herz und sie verbrachte den Rest ihres Lebens in einem andauernden Zustand der Trauer. Es gab allerdings Gerüchte, dass sie Trost in der ergebenen und fast ständigen Anwesenheit von John Brown, ihrem schottischen Diener, fand. Wie auch immer ihr Verhältnis war, Victoria zog sich nach Alberts Tod in die Abgeschiedenheit ihrer Schlösser und Paläste zurück, schränkte ihre öffentlichen Auftritte ein und hielt sich für den Rest ihres Lebens nur noch selten in London auf.
Zu Victorias goldenem Jubiläum im Jahr 1887 befand sich das British Empire beinahe auf seinem Höhepunkt. Es war die erste "Supermacht" der Welt, seine Tentakel reichten bis in jede Ecke von Gesellschaft, Kultur, Finanzen und Politik auf der ganzen Welt. Die Feierlichkeiten waren Victorias Wünschen entsprechend reserviert - und moralisch: Es gab nur eine Prozession und einen Dankesgottesdienst in Westminster Abbey. Mit Victorias Diamant-Jubiläum übertraf sie George III. als den am längsten regierenden Monarchen in der englischen und schottischen Geschichte (wie auch anderer Monarchien). Wieder bestand sie darauf, dass das Jubiläum vielmehr das Empire statt ihre Herrschaft feiern sollte. Anfang Januar 1901 fühlte sich die regierende Königin Victoria "schwach und krank"; sie starb friedlich am 22. Januar - im Tode ebenso würdevoll und reserviert, wie sie es im Leben gewesen war.
Strategie
Victoria ist eine höfliche und freundliche junge Dame, so lange sie ihren Willen bekommt. Aber wehe, Ihr lasst sie nicht auf Euren Kontinent - damit versteht sie keinen Spaß!
England (und Victoria) sind Meister darin, die Macht Britanniens jedem Kontinent rund um den Erdball aufzuerlegen. Zu Beginn nutzt sie die Royal-Navy-Werft und ihre Sea Dogs, um die Herrschaft über die Meere zu erlangen, um dann während des Industriezeitalters mit Rotröcken aufzumarschieren und ihre Position in der Welt zu festigen. Diese Expansionspolitik wird Englands doppelt so starker Archäologie zuspielen, wodurch ein Kultursieg immer wahrscheinlicher wird.
Victoria I. (Dampfzeitalter)
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Victoria I. (Dampfzeitalter) | ||
| Einzigartige Fähigkeit | ||
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| Dampfzeitalter | ||
| Zivilisationen & Spezialeinheit | ||
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| Agenda | ||
| Industrielle Revolution | ||
| Religion | ||
| Protestantismus | ||
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Victoria I. (Dampfzeitalter) im 3D-Diplomatiebildschirm | ||
Bei großen Ereignissen bin ich ruhig und gelassen; es sind nur Kleinigkeiten, die meine Nerven reizen.
Strategie
Mit Victoria im Dampfzeitalter könnt Ihr England zur industriellen Revolution hinführen und so die Weichen für Euren Sieg stellen.
Victoria macht England zu einer
Produktionsmacht. Ihre Forschung sollte anfangs auf Bronzeverarbeitung ausgelegt sein, damit sie Eisen freischalten kann, auf das sie durch ihre Anführer-Fähigkeit +2
Produktion erhält. Ihre Zivilisationsfähigkeit sorgt zudem dafür, dass es schneller angehäuft wird. Als Nächstes sollte sie Ausbildung priorisieren, um das Industriegebiet und die Werkstatt freizuschalten. Dank ihrer Fähigkeiten kurbelt die Werkstatt die
Produktion an. Die Royal-Navy-Werft ist ein guter Ort für die vielen strategischen Ressourcen, die sie ansammeln wird. Auf ihrem Weg zum Sieg kann sie
Produktionsbonusse nutzen, um eine große Armee für einen Herrschaftssieg aufzustellen oder um Bezirke und Gebäude zu bauen und England in den Weltraum zu führen.
Eleonore von Aquitanien
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Eleonore von Aquitanien | ||
| Einzigartige Fähigkeit | ||
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| Vorlage:Eigenschaft Elenore Civ6 | ||
| Zivilisationen & Spezialeinheit | ||
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| Agenda | ||
| Vorlage:Agenda Elenore Civ6 | ||
| Religion | ||
| Katholizismus | ||
| Diplomatiebildschirm | ||
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Eleonore von Aquitanien im 3D-Diplomatiebildschirm | ||
Elizabeth I.
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Elizabeth I. | ||
| Einzigartige Fähigkeit | ||
|---|---|---|
Drakes Vermächtnis
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| Zivilisationen & Spezialeinheit | ||
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| Agenda | ||
| Handelsabkommen | ||
| Religion | ||
| Protestantismus | ||
| Diplomatiebildschirm | ||
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Elizabeth I. im 3D-Diplomatiebildschirm | ||
Die Welt schaut zu. Wir herrschen auf ihrer Bühne.
Königin Elisabeth I. (1533-1603) ist heute fast noch berühmter als zu ihren Lebzeiten. Sie war es, die den Grundstein für das spätere British Empire legte – mit einem zusammengewürfelten Haufen Freibeuter und Spione in einer Weltordnung, die von feindlichen Mächten dominiert wurde.
Die Tudorzeit in England ist der Inbegriff der frühen Neuzeit. In dieser Epoche lassen sich die Anfänge des Weltsystems von heute erkennen, seien es nun die Ursprünge des Finanz- und Versicherungswesens und der Investition in den Hallen der britischen Ostindien-Kompanie, die Reformation oder das Fundament der absoluten Monarchie und des demokratischen Parlamentarismus. Sie alle entstammen dem Elisabethanischen Zeitalter, als einer der bedeutendsten Monarchen in der Geschichte Englands – und der Welt – regierte.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die frühere Weltordnung noch in ihrer Blüte. Die Imperien Spaniens und Portugals befanden sich auf dem Höhepunkt, sahen den außerordentlichen Reichtum, den sie durch ihre Kolonien angehäuft hatten, jedoch nach und nach in Kriegen um die königliche Nachfolge dahinschwinden, die für das Volk kaum Relevanz besaßen. Das Ming- und das Mogulreich waren sich ihres wohlhabenden Status so sicher, dass sie dem aufziehenden Sturm der Kolonialisierung mit Selbstgefälligkeit begegneten. England war nur ein verregneter, matschiger Felsen am Rand der Welt. Niemand rechnete damit, dass dort ein Imperium entstehen könnte.
Königin Elisabeth war die Tochter von Heinrich VIII. und seiner zweiten, unglückseligen Ehefrau Anne Boleyn. Nach Boleyns Tod und der Annullierung ihrer Ehe galt Elisabeth als unehelich – was ihr nicht gerade einen vielversprechenden Start bescherte. Noch schlimmer wurde es, als die Katholikin Maria den Thron bestieg, da Elisabeths protestantische Neigungen sie in Gefahr brachten und sogar zur Inhaftierung der zukünftigen Königin führten. Doch Maria war krank und nach ihrem Tod 1558 bestieg Elisabeth den Thron, wo sie jedoch keineswegs sicher war.
Elisabeths Lage war besonders in den ersten Jahren ihrer Regierungszeit prekär. Nachdem sie zwölf Jahre lang regiert hatte, ohne Anstalten zu machen, sich wieder der katholischen Kirche zuzuwenden, erklärte der Papst ihre Exkommunikation. Es folgten mehrere Komplotte gegen sie und ihre Herrschaft. Elisabeth fand verschiedene Möglichkeiten, sich zu schützen: Sie vergrößerte die Flottenpräsenz, etablierte eine Geheimpolizei rund um den Spion Francis Walsingham und kokettierte mit katholischen Monarchen. Doch nicht jede Drohung ist subtil. Nach jahrzehntelangen Schikanen durch englische Freibeuter und nach einer Rebellion niederländischer Protestanten gegen die spanische Herrschaft entbrannte 1585 ein Krieg zwischen England und Spanien. Spanien entsandte seine vielgerühmte Armada an die Küste Englands – eine nicht zu verachtende Bedrohung, da das Spanische Reich in den 1580ern besonders mächtig war.
Der Sieg über die Armada war die Geburtsstunde der "hölzernen Mauern" von England und seiner jahrhundertelangen Überlegenheit auf See. Zwar machte keine Schlacht von Salamis (wie in den Perserkriegen) den Sieg aus, doch eine Reihe zermürbender Überfälle auf spanische Schiffe, der waghalsige Einsatz mit Öl getränkter Boote und ein Sturm im richtigen Moment trugen zur Niederlage der Spanier bei.
Elisabeth war bewusst, dass ihr Stand im eigenen Land heikel war. Da sie die katholischen Mächte bereits gegen sich aufgebracht hatte, vermied sie offenkundigen protestantischen Symbolismus und verbannte sogar die Puritaner (die sich später in den englischen Kolonien in Nordamerika niederließen). Sie lehnte außerdem jegliche Heiratsangebote ab – wobei wir nur spekulieren können, ob dies aus persönlichen Gründen geschah oder aus Sorge, zu tief in der politischen Schuld ihres Ehemannes zu stehen. Daher stammt ihr Spitzname "the Virgin Queen" (die jungfräuliche Königin), dem die nordamerikanische Siedlung "Virginia" ihren Namen verdankt.
In einem Bereich ließ sie jedoch alle Vorsicht außer Acht: Die Bevölkerung Irlands war streng katholisch und lehnte die Herrschaft durch England ab. Elisabeth gewährte loyalen englischen Untergebenen Landbesitz und Titel und praktizierte die Politik der verbrannten Erde dort, wo man sich ihr widersetzte.
Die späteren Jahre ihrer Herrschaft waren nicht mit dem zu vergleichen, was sie einmal gewesen war. Ohne ihre wichtigsten Höflinge an ihrer Seite bröckelte Elisabeths Macht durch das Streben politischer und gesellschaftlicher Emporkömmlinge nach starken Handelsmonopolen. Diese Monopole erwiesen sich innerhalb Englands und über die Grenzen hinaus als einflussreich, wenn auch zuweilen schädlich. Hiermit begann der Aufschwung der großen Handelsgesellschaften in England. Obwohl Elisabeth die Etablierung Virginias nicht mehr erlebte, ließ sie es an Versuchen nicht mangeln – die dem Untergang geweihte Roanoke-Kolonie entstand unter ihrer Herrschaft.
Die Literatur des Elisabethanischen Zeitalters begleitet uns noch heute, vor allem durch die Werke von Shakespeare und Marlowe, die die Kunst und Kultur Englands aufblühen ließen. 1603 verstarb Elisabeth, nachdem sie über 44 Jahre regiert hatte. Doch das England, dessen Fundament sie geschaffen hatte, überdauerte und sollte in den darauffolgenden Jahrhunderten die Weltbühne beherrschen.
Strategie
Habt Ihr Interesse an einem Handelsabkommen mit England? Durch Handel könnt Ihr das neue Elisabethanische Zeitalter Englands etablieren.
Während Elisabeths Regierungszeit spielen Handel und Vorlage:6gpa Große Admiräle in England eine zentrale Rolle. Die Royal-Navy-Werft liefert Euch zusätzliche Marine-Fortbewegung und Vorlage:6gpa Großer-Admiral-Punkte. Diese erhöhte Marine-Fortbewegung könnt Ihr in Verbindung mit der Sea-Dog-Einheit nutzen, um gegnerische
Handelswege zu plündern. Drakes Vermächtnis verhilft Euch dabei zu zusätzlicher Beute. Mit Eurem ersten Vorlage:6gpa Großen Admiral erhaltet Ihr auch 2 weitere
Handelswege. Verbindet Euch darüber mit Stadtstaaten, um Eure Schatzkammer schnell zu füllen.